Auto, Benzinkosten

Benzin sparen durch Reifen

Ein guter Reifen kann Sie dabei helfen, Benzin zu sparen. Es gibt inzwischen Leichtlaufreifen, die auf Grund ihrer besonderen Zusammensetzung einen besonders geringen Rollwiederstand haben und somit weniger Antriebsenergie benötigen. Hierdurch sinkt dann in der Folge der Spritverbrauch. Wenn Sie also das nächste mal Reifen für Ihr Auto benötigen, können Sie Ihren Reifenhändler einmal nach entsprechenden Reifen fragen.

Mit dem Reifendruck Benzin sparen

Wussten Sie schon, dass ein leicht überhöhter Reifendruck Ihnen dabei helfen kann Ihre Spritkosten zu senken? Durch den Überdruck wird der Reibungswiderstand zur Fahrbahn verringert.

Jedoch sollte man aufpassen und den Reifendruck nicht zu stark erhöhen. Bei einem zu starken Reifendruck wölbt sich die Reifen auf der Lauffläche, so dass sich der Fahrbahnkontakt verringert. Ein zu hoher Reifendruck kann zu einer nachlassenden Bodenhaftung führen, was vor allem beim Bremsen sehr gefährlich ist. Der Bremsweg würde sich stark verlängern.

Übrigens: Ein zu niedriger Reifendruck sorgt dafür, dass das Reifengummi ständig geknickt wird. Auf Grund dessen kommt es zu einer starken Abnutzung des Reifens. Außerdem liegt dann auch hier kein richtiger Fahrbahnkontakt mehr vor und es kann zu äußerst gefährlichen Fahrsituationen kommen. Daher sollten Sie immer auf den richtigen Reifendruck achten. Zum Spritsparen erhöhen Sie den Druck leicht.

Der passende Reifen zur Jahreszeit

© Pixelot – Fotolia.com

Der Gesetzgeber sieht vor, dass im Winter mit einer angemessenen Bereifung gefahren wird. Bei unserem Klima in Deutschland heißt das Konkret: Winterreifen sind pflicht! Man riskiert sonst den Versicherungsschutz und Ärger mit der Polizei. Schnee und Eis kommen auch bis ins Flachland und in den letzten Jahren haben wir auch einige Flachlandwinter erlebt. Die besondere Gummimischung erhöht den Haftungsgrad bei Straßenverhältnissen im Winter und sorgt für mehr Sicherheit.

Was im Winter nützlich und auch vorgeschrieben ist, kann im Sommer zu einem überhöhten Spritverbrauch führen. Der erhöhte Haftunggrad der Winterräder ist im Sommer nicht  notwendig, da sich hierdurch der Rollwiederstand und Spritverbrauch erhöhen. Zusätzlich erhitzt sich die Gummimischung im Winterreifen schneller als im Sommerreifen, so dass eine schnellere Abnutzung der Winterräder erfolgt.

Sie können daher Sprit- und Reifenkosten einsparen, wenn Sie im Sommer mit Sommerreifen fahren und nur im Winter die Winterreifen benutzen. Als Faustregel hat sich eingebürgert, dass die Winterreifen von Oktober bis Ostern (O bis O) genutzt werden sollten.

Ein Kompromiss zwischen beiden Reifenarten sind die sogenannten Allwetter-Reifen. Diese können im Sommer und Winter benutzt werden. Hier ist das Misch-Verhältnis im Gummi anders geregelt, so dass die Abnutzung im Sommer nicht so hoch ist. Dafür kann aber im Winter ein annehmbarer Reifen gefahren kann. Bei dieser Kompromiss-Lösung ist der Spritverbrauch besser als mit einem reinen Winterreifen, aber noch immer schlechter als mit einem Sommerreifen.